Ludwigsburg Museum − Von der barocken Idealstadt zum freien Raum schlechthin

ludwigsburg museum_9783899862003Über dem kleinen Städtchen Murrhardt − etwa 40 Kilometer von Stuttgart entfernt zwischen den Hügeln des Schwäbisch-Fränkischen Waldes − thront eine der schönsten und besterhaltensten Jugendstilvillen Deutschlands. Die Villa Franck, benannt nach dem einstigen Ludwigsburger Kaffeefabrikanten Robert Franck, wird dem unbedarften Wanderer zur Epiphanie: der in der ländlichen Idylle unerwarteten Erscheinung eines hochherrschaftlichen Ausdrucks wilhelminischen Großbürgertums.

Die Industriellenfamilie Franck hat nicht nur im beschaulichen Murrhardt bis heute wahrnehmbare Spuren hinterlassen, sondern war an ihrem wirtschaftlichen Wirkungsort Ludwigsburg geradezu sprichwörtlich geworden mit dem „Ludwigsburger Gschmäckle“ − dem Röstaroma der Zichorienfabrik, das bis heute (der Caro-Kaffee ist längst Teil des Nestlé-Konzerns) bei Westwind in Ludwigsburg zu erschnuppern ist. Der Ersatzkaffee steht für eine württembergische Erfolgsgeschichte der Industrialisierung. 1868 in Ludwigsburg angesiedelt, machte Franck den Ersatzkaffee zu einem Massenprodukt mit internationalem Vertrieb und schuf mit seiner Handmühle für den ‚kleinen Mann‘ die erste Schutzmarke der Welt. Als einer der wichtigsten Arbeitgeber vor Ort formte die paternalistische Kaffeemittelfabrik aber auch das neue Gesicht der ehemaligen württembergischen Residenzstadt: Das Stadtbild sollte ‚arbeiterfrei‘ sein, Arbeiterfamilien daher im ländlichen Umland siedeln und als mit „Fersengeld“ ausgestattete Fußpendler täglich in die Fabriken ein- und ausziehen.

Die Bedeutung der Familie Franck für Ludwigsburg ist nur eine von vielen Facetten der noch jungen Stadtgeschichte, die seit 2013 im völlig neu konzipierten Stadtmuseum bzw. seit diesem März in der begleitenden Buchpublikation „Ludwigsburg Museum“ des Verlags avedition nachvollziehbar wird.

Während Stuttgart noch auf sein Stadtmuseum wartet (der Umbau ist in Gange), hatte das benachbarte Ludwigsburg mit dem MIK (Museum Information Kunst) bereits sein modernes Museum innerhalb barocker Mauern erhalten. Ein Grundanliegen ist, dass das MIK mehr als nur ein Museum darstellt. Das städtische Kultur- und Informationszentrum beherbergt neben dem Ludwigsburg Museum den Kunstverein, die Touristinformation der Stadt und ein Café „Zichorie“. Damit holt das Museum die Stadt der Gegenwart in die eigenen Mauern und wird wie diese zum Raum, „in dem Ereignisse und Haltungen aufeinander treffen dürfen“. Es erhebt damit den Anspruch, Stadt und Museum wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verschränken, also die Trennung von Innen und Außen, letztlich von Subjekt und Objekt (dafür sprechen auch die ausgestellten Porträtfotografien von Bewohnern Ludwigsburgs) aufzuheben.

Rund 25 000 Sammlungsstücke zur Kulturgeschichte Baden-Württembergs umfassen die Bestände, davon zeigt die Dauerausstellung 500 Stücke aus der 300-jährigen Geschichte der Planstadt Ludwigsburg. Kernstück der Ausstellung sind sechs thematisch konzipierte Räume: „Guter Fürst“ (über die Erbauung von Schloss Ludwigsburg als Keimzelle der Stadt), „Idealstadt“ (die Gründung einer ‚idealen‘ Stadt in der Nähe des Schlosses ab 1709 durch die württembergischen Landesherren), „Musensitz“ (der großen Geister der Stadt wie Friedrich Schiller, Eduard Mörike, Justinus Kerner oder David Friedrich Strauß), „Neuerfindung“ (im Zuge der Industrialisierung und dank vieler mit Ludwigsburg verbundener Erfindungen, die zu Klassikern der Moderne wurden, darunter Aspirin, Botox oder die Handbohrmaschine), „Soldatenstadt“ (von 1737 bis 1994 war der Ort Garnisonsstadt) und „Bürgerstadt“ (in dem das Selbstverständnis der Bewohner von der Zeit des Nationalsozialismus bis heute hinterfragt wird). Die Exponate stehen für sich, Erläuterungen sind von den Ausstellungsstücken räumlich getrennt: Anregung zur Eigeninterpretation − das fordert bereits das „Stadtbild“ im Eingangsbereich des MIK. Das Museum versteht sich damit nicht länger als ein Raum, der dem Bürger als Adressaten Modellentwürfe von Geschichte und Gesellschaft anbietet, sondern den Besucher einbindet und zu eigener Sinngebung anregt.

Die Wahl der avedition, des Verlags für Architektur, Design und Ausstellungsgestaltung, bis vor Kurzem in Ludwigsburg sesshaft, war für die begleitende Publikation naheliegend. Das Buch „Ludwigsburg Museum“ übernimmt im Wesentlichen die konzeptionelle Gliederung des Museums − inklusive des unterhaltsamen „Anekdoten-ABCs“, das über das Haus bzw. das Buch verteilt mit alphabetisch geordneten Schlagwörtern eine andere Möglichkeit des Erzählens von bzw. der Stadtgeschichte anbietet −, angereichert um Texte u.a. von Arno Lederer (stellvertretend für die sanierenden Architekten Lederer Ragnarsdóttir Oei), dem Museumsgestalter HG Merz und der Museumsleitung Alke Hollwedel. Wie im Museum sind alle Texte konsequent zweisprachig (deutsch und englisch) wiedergegeben. Naturgemäß fordert das Medium Buch dabei eine größere Nähe zwischen Text und Bild als Stellvertreter der Exponate bzw. des Raums selbst. (Das Werk zeigt über 150 hochwertige Aufnahmen von Roland Halbe − Architekturfotografien − bzw. kienzle|oberhammer, verantwortlich für die Objektfotografien).

Stilistisch besticht die zurückhaltende Umschlaggestaltung − die hochauflösende Abbildung einer Grundmauer in Grautönen mit minimalistischer weißer Beschriftung. Inhaltlich transportiert sie gleichermaßen Beginn und Historizität, Fundament wie Herausforderung und schafft in Entsprechung zur Fassade, zu den Grundmauern des Museums den Rahmen für seinen reichhaltigen Inhalt. Den spiegelt gestalterisch der Goldton im Innenteil des Buches wider. Während der dezent schmückende Charakter im Textteil (in Titeln, Initialen usw.) elegant unterstreicht, wirkt der goldene Vorsatz (genauer: gold bedrucktes Bilderdruckpapier des Werkes) allerdings doch zu flächig und opulent. Nebenbei ist das Gold anfällig auf Fingerdruck und schlägt sich schnell auf den gegenüberliegenden Seiten nieder − so gesehen kein Buch für die intensive Benutzung.

Nichtsdestotrotz legt avedition mit der Ausgabe eine ansprechende Handreichung zum Ludwigsburg Museum vor. Für den erst im Februar nach Stuttgart umgesiedelten Verlag eine sehenswerte Neuerscheinung und ein viel versprechender Start am neuen Standort. Lassen wir uns also vom Ludwigsburg Museum zu unserer eigenen Deutung von Raum und Zeit verführen.

Ludwigsburg Museum. Herausgegeben von der Stadt Ludwigsburg und Alke Hollwedel. 238 Seiten mit 152 farbigen Abbildungen. Gebunden.  2014, Ludwigsburg Museum, avedition GmbH, Stuttgart.

Darüber hinaus auf zeilentiger liest kesselleben …

Einen Beitrag zu avindependent, des früheren Schwesterunternehmens von avedition, bietet diese Filmpremiere.

Auch das im Werden begriffene Stadtmuseum Stuttgart fand bereits Nennung.

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Ismaels friedliebende Enkel – Philip Hoare, „LEVIATHAN oder Der Wal“

Hoare_LeviathanSeit 15 Jahren ist der mareverlag nicht nur Synonym für Bücher über das Meer (im konkreten wie im übertragenen Sinne), sondern auch für schöne, auch in der Ausstattung hochwertige und ansprechende Printtitel – und erfüllt alle Kriterien, um das Faszinosum (gedrucktes) Buch am Leben zu erhalten in einer Zeit, in der viele Verlage immer mehr Eingeständnisse am Printbuch machen. Frei nach Goethe darf man über den mareverlag also sagen: Hier bin ich Buch, hier darf ich‘s sein.

Seine über 500 Seiten starke Studie über Wale – eine „Suche nach dem mythischen Tier der Tiefe“ (2009 ausgezeichnet mit dem Samuel Johnson Prize for Non-Fiction) – eröffnet der englische Journalist Philip Hoare mit einem sehr persönlichen Eingeständnis: seinen ungeheuer plastisch beschriebenen Urängsten vor dem Meer und seiner undurchschaubaren Tiefe – ein mutiger und gelungener Einstieg.

„Erst nachdem wir die Erde von Raumschiffen im Weltall aus betrachtet hatten, wurde der erste frei schwimmende Wal unter Wasser fotografiert.“

Gerade weil die wissenschaftliche Erforschung des Wals noch so jung ist, zieht Hoare seine Geschichte der Cetaceen auf als Geschichten der Begegnung zwischen Wal und Mensch. Ein blutiges Erdenkapitel, da über Jahrhunderte fast ausschließlich über die menschliche Jagd nach Fleisch und Tran definiert.
Akribisch spürt Hoare den literarischen Niederschlägen dieser Begegnungen nach. Im Mittelpunkt steht selbstverständlich Melvilles „Moby Dick“ als Ariadnes Faden bei der Suche nach dem Leviathan, einer „Art Bibel, ein Buch, von dem man nur zwei Seiten am Stück las, ein transzendentaler Text. Wenn ich es lese, ist es immer wie zum ersten Mal. Beim U-Bahn-Fahren studiere ich meine Taschenbuchausgabe so konzentriert wie die verschleierte Frau neben mir ihren Koran“ (S. 51).

Hoare folgt Ismaels Spuren in New Bedford, er klappert alle wesentlichen Walfahrerhäfen Neuenglands ab, schlendert über den Strand von Cape Cod, an dem Henry David Thoreau strandenden Walen beim Sterben zugesehen hatte, er studiert die alten Stiche niederländischer Künstler, stapft durch Yorkshire auf der Suche nach einem Walgerippe, besucht selbst noch das kleinste Walfangmuseum und interviewt ehemalige Walfänger auf den Azoreninseln – eine ungeheure Materialfülle über die oft schmerzhafte Begegnung von Wal und Mensch, seinem Jäger.

Statt diese Vielfalt in der Besprechung nachzeichnen zu wollen, stellvertretend nur drei winzige Schlaglichter auf Details, die mich besonders beeindruckt haben:

– Vor der weitgehenden Ächtung des Walfangs wurden im 20. Jahrhundert Rinder mit Walfleisch gefüttert, ganz nach der kalten industriellen Logik, die noch kranke Schafe zu Futtermehl für Pflanzenfresser verarbeitete.

– In „ozeanisch“ ausgerichteten Ländern wie Großbritannien waren Walprodukte allgegenwärtig – kaum ein Bereich der Konsumwelt, der bis in die frühen 1970er nicht auf Walprodukte zurückgriff, von Bremsflüssigkeiten und Seifen über Fotofilme und Schreibmaschinenbänder bis zu den Mittagessen der Schulküchen und anderes mehr.

Ray Bradbury hatte den Roman „Moby Dick“ für die Erstellung des Drehbuchs neunmal gelesen, ein Skript von 1500 Seiten aufgesetzt, das er natürlich wieder einzudampfen hatte, und wäre über diese Arbeit (nachvollziehbarerweise) beinahe depressiv geworden.

Hoares Lust an der Materie ist zugleich seine Achillessehne, denn sie wird irgendwann des Lesers Last. Die Studie wird gar zu detailreich, zu weitschweifend, zu unsystematisch. Erleichtert – und dann bereits wieder gerührt – ist man, wenn Hoare am Ende vor den Azoren im tiefsten Atlantik frei mit den Pottwalen schwimmt: ein Zwerg unter Riesen in einem Meer weit wie das Weltall, die „zusammen schwammen, Auge an Auge, Flosse an Flosse. […] Ich hatte keine Angst mehr.“

Philip Hoare, LEVIATHAN oder Der Wal. Auf der Suche nach dem mythischen Tier der Tiefe. Aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring. (Originaltitel: Leviathan, or, The Whale, 2008.) 522 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen.  2013 mareverlag, Hamburg.

Die Leichen der Seine – Richard Cobb: „Tod in Paris“

9783608946949_CobbWarum töteten sich Frauen im Paris der Revolutionsjahre am häufigsten an einem Sonntag (gefolgt von einem Mittwoch), Männer hingegen montags oder freitags?

Das ist nur eine von vielen Fragen, die der Historiker Richard Cobb (1917–1996) in seinem Buch „Death in Paris“ (1978), bei Klett-Cotta 2011 als erste deutsche Übersetzung eines Werkes von Cobb überhaupt erschienen, aufwirft.

Ausgangspunkt des fleißigen Archivarbeiters und Professors für Neuere Geschichte in Oxford für seine Studie über den Tod in Paris war ein einziger Aktenbehälter aus dem Archivbestand der Pariser Friedensgerichte mit dem Titel Basse-Geôle de la Seine, procès-verbaux de mort violente (ans III–IX) – „Leichenschauhaus der Seine, Untersuchungsberichte nicht natürlicher Todesfälle, Jahre III–IX“ des Französischen Revolutionskalenders, also 1795–1801 nach christlicher Zeitrechnung.

404 Todesfälle finden in diesen Akten ihren Niederschlag: Selbstmorde, Unfälle, Morde (überraschend wenige, neun von 404), auch ein paar natürliche Todesfälle, die aus irgendeinem Grund ihren Platz unter den gewaltsamen Toden fanden. Die deutliche Mehrheit bildeten Ertrunkene – Suizide (für weite Bevölkerungsschichten war der qualvolle Ertrinkungstod tatsächlich der mit Abstand „einfachste“ und verbreitetste Freitod, lernt man aus Cobbs Untersuchung) und Unfälle (schließlich konnten viele Menschen nicht schwimmen): Ladearbeiter, die den Halt verloren; junge Burschen, die an den steilen Pferdetränken ausrutschten; Kinder, die sich im Sommer beim Planschen zu tief in den Fluss gewagt hatten.

Angelegt wurden die Akten von einem Friedensrichter und seinen zwei Gehilfen, den concierges:

„Eine der Aufgaben des Friedensrichters der Division du Muséum war die Protokollierung von Todesfällen durch Gewalteinwirkung in seinem Abschnitt der Seine und der angrenzenden Ufergebiete. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Identifizierung. Ein nicht identifizierter Toter […] war eine diffuse Bedrohung für die société policée, die polizeilich überwachte Gesellschaft, der sehr daran gelegen war, über alle lebenden und gerade verschiedenen Bürger genauestens Buch zu führen.“ (S. 57)

Die Aktenaufzeichnungen sind knapp und nüchtern gehalten. Auffällig dabei ist, wie penibel körperliche Merkmale und die Kleidung der Toten beschrieben werden. Diese Beschreibung erlaubte bzw. erleichterte oftmals die Identifizierung durch die Hinterbliebenen: Verwandte, Nachbarn, Kollegen, Zimmergenossen in den ärmlichen Logierhäusern und andere répondants. Die erstaunliche Menge an Kleidung, die bei vielen der ärmeren (aber nicht allerärmsten) Toten zusammenkam, erklärt sich aus einem heute fast unvorstellbaren Umstand: Viele trugen ihre gesamte Garderobe am Leib, Schicht über Schicht und Tag für Tag, bei der Arbeit, im Hochsommer, manchmal selbst im Schlaf – um sie so in den schrank- und schlosslosen Gemeinschaftszimmern vor dem Diebstahl durch Mitbewohner oder Eindringlinge zu schützen.

Über diese äußerlichen Merkmale sowie kurze Notizen zur Identität der Person und den Todesumständen hinaus (erstaunlich, die meisten Toten wurden identifiziert) bleiben die Berichte sehr sparsam. Die Motive bei Suizid (oder Mord) oder Tröstung der Hinterbliebenen kümmerte den Friedensrichter und seine Gehilfen offensichtlich nicht – sie waren weder Polizisten noch Seelsorger. Ihre Aufgabe war einzig die Identifizierung und „Abwicklung“ des Toten.

Trotz der knappen Angaben in den Akten gelingt es Cobb, den Toten ein Gesicht zu geben: sie zu Individuen zu machen mit einer eigenen Biographie, einer eigenen Tragik – und über diese Einzelschicksale ein Bild der Gesellschaft, aus der sie der Tod herausriss, zu entfalten. Für dieses Gesellschaftsgemälde greift der Historiker auch auf andere Quellen zurück, nicht zuletzt auf das voluminöse Werk des großen Pariser Voyeurs und Chronisten der Nacht Nicolas Edme Restif de la Bretonne.

Genau hier setzt allerdings auch der Kritikpunkt an „Tod in Paris“ an. Cobb interpretiert sehr frei, vieles ist aus seinen Quellen nicht zu belegen, er lässt der Vorstellungskraft weiten Raum – ja, er fabuliert. Und das leider nicht widerspruchsfrei, nicht überzeugend genug, um seine Imagination als Brückenschlag zwischen Geschichtswissenschaft und Geschichtserzählung würdigen zu wollen. (Vielleicht ist es gar nicht so erstaunlich, dass Cobb, der immerhin als einer der wichtigsten britischen Frankreichhistoriker gilt, nach diesem Buch keine weiteren historischen Arbeiten mehr schrieb, sondern sich ganz dem autobiographischen Schreiben zuwandte.)

Nichtsdestotrotz, „Tod in Paris“ ist eine faszinierende Spurensuche, bei der immer wieder erstaunliche Fragen und Antworten aufgedeckt werden. Schön, dass der Verlag Klett-Cotta – der sich in den letzten Jahren ja auch zunehmend der Tradierung der auch heute noch spannenden französischen Historikerschule der École des Annales verschreibt – das Wagnis einging, ein solches Werk eine Generation nach Erscheinen ins Deutsche zu übertragen. Auffallend im Übrigen die Ausstattung: in ein optisch wie haptisch ansprechendes grobes Leinen gebunden, mit Prägung und zusätzlich montierten Schildchen auf den beiden Umschlagseiten präsentiert sich das handliche Kleinformat als ein Schmuckstück.

Richard Cobb: Tod in Paris. Die Leichen der Seine 1975–1801. Übersetzt von Gabriele Gockel und Thomas Wollermann, Kollektiv Druck-Reif. Mit einem Vorwort von Patrick Bahners. (Originaltitel: Death in Paris, 1978). Leinen. 199 Seiten. © 2011 J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, Stuttgart.