Dunkle Schokolade, kräftiges Karamell

Katja kauft also Bonbons. Nichts leichter als das, ab in den Supermarkt und … Aber halt, so einfach ist es nicht. Sie kauft sie schließlich nicht für sich, ja, sie kauft sie sogar für jemanden, der ihr praktisch fremd ist. Den sie nur aus ein paar Texten und Kommentaren kennt. Und da wird es kompliziert. Und spannend.

Wie ist wohl dieser Mensch hinter jenen Zeilen? Welche Assoziationen wecken die verschiedenen Bonbons über diesen Menschen – aber auch über das eigene Leben, die eigene Vergangenheit? Und schon sind wir in einer bunten Geschichte aus Erinnerungen und Möglichkeiten. In der sogar, wie magisch gerufen, zum genau rechten Zeitpunkt „ein Mädchen von vielleicht 8 Jahren daherkommt, mit geflochtenen Zöpfen, einer links, einer rechts“ und eine Entscheidung herbeiführt.

Liebe Katja, ganz, ganz herzlichen Dank für das liebenswerte Geschenk und die wunderbare Geschichte. Mit deinem Gespür für Ingwer lagst du übrigens goldrichtig. Und jetzt genieße ich die „Riesen“ – dunkle Schokolade, kräftiges Karamell.

„Über die Schwierigkeiten, für einen fast wildfremden Menschen Bonbons zu kaufen“ – ein wunderschöner Blogartikel von einer, die auszog, um das Fürchten zu verlernen.

Bonbons_GeschenkP.S. Danke auch für die Karte! Sie weckt Erinnerungen an deine schönen Bilder vom Fluss – deinem kleinen Meer -, die ich immer gerne anschaue auf deinem Blog

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12 Gedanken zu „Dunkle Schokolade, kräftiges Karamell

  1. Storck Riesen sind zwar nicht meine Favouriten aber diese Geschichte gefällt mir ausserordentlich.
    Abendlichdurstige Grüsse aus dem amüsanten Bembelland

    PS: Kayo Dot haben den Weg zum Herzen nicht gefunden.

    • Nicht wahr? Mir gefällt sie auch außerordentlich. Nach vier Storcks brauche ich jetzt aber auch was zu trinken. Prost! Die Nagelprobe auf Kayo Dot verschiebe ich nochmals, denn nun ist erst einmal Yusuf, „Tell ‚em I’m gone“ aufgelegt. Und die erreicht sehr das Herz!

      • Ach Yusuf – diese Scheibe gefällt mir weniger, kennen Sie Roadsinger (2009)? Das wäre eine Empfehlung meinerseits.
        Zurück zu einigen Giftschrank Tatorten…

      • Jetzt wird es – wieder einmal – interessant. In Roadsinger hatte ich damals im Musikladen reingehört und sogleich verworfen. Ein natürlich oberflächliches Urteil, aber entschieden. Auf dem jüngsten Album finde ich das erste Lied (I was Raised in Babylon) eines der besten, die Cat Stevens/Yusuf überhaupt gemacht hat. In der zweiten Hälfte wird es zugegebenermaßen (bis auf The Devil Came from Kansas) etwas seicht. Stört Sie das? Viel Spaß mit Ihrem Giftschrank, ich putze derweil weiter … (Was man um diese vorgerückte Stunde nicht alles macht.)

      • In der Tat, interessant. Heute übrigens eine Band kennengelernt mit dem Namen „Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen“. Wie man auf einen solchen Bandnamen kommt … Und für den Fall, dass Sie die Band noch nicht kennen sollten: Nein, es ist kein schlichter Deutsch-Punk, es ist interessanter.

        Spätabendgrüße, zurück vom Kesselrand in der Suppe

      • Tja, wohin sind die Zeiten als die Bands noch nachvollziehbare Namen hatten. In meiner späten Kindheit gabs the Rivets, the Rockets, The Rackets, The Ravers, The Runners, The Pretty Things, The Animals, The Yardsbirds oder Rolling Stones hiessen…
        Und heute dagegen die sonderbaren Benamungen wie z.B. Rainer und das Combo, Knut und die herbe Frau oder die Erste weibliche Fleischergesellin nach 1945, die sich hier im Ärmelarchiv befinden.
        Superblauhimmlische Grüsse aus dem LedZepwiederaufbereitetdröhnenden Bembelland

  2. Lieben Dank für deine überaus freundlichen Worte. 🙂
    Eines der Dinge über die ich mich am allermeisten freuen kann, ist, wenn es mir gelingt, jemandem eine Freude zu machen. Insofern ist die Freude ganz meinerseits!
    Ich musste sehr lachen als ich den Titel deines Eintrags gelesen habe, denn unter exakt diesem Titel hatte ich meinen Blogartikel über den Bonbonkauf begonnen. Ich habe es mir dann nur unterwegs anders überlegt und ihn noch einmal geändert, weil ich das Ergebnis meiner Auswahl so zu erratbar gefunden hätte und es sollte ja noch etwas Überraschung bleiben.

    Und auch mit der Karte lagst du richtig. Das ist tatsächlich eines meiner Fotos, daher auch die Ähnlichkeit in der Perspektive. Hier allerdings nicht vom Rheinstrand, die Aufnahme ist letzten Oktober am Atlantik (in Punta Umbria) entstanden.

    • Gut, dass du den offensichtlichen Titel mir überlassen und das Geheimnis mit deinem schönen Titel noch etwas bewahrt hattest. 🙂

      Und siehe da, es ist tatsächlich dein Uferfoto! Deine Handschrift muss einfach erkennbar gewesen sein. Schön!

      Und ja, ich verstehe das mit der Freude …

      Herzliche Grüße

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