Some Like it Hot

„Warum teilst du deine Themen nicht auf mehrere Blogs auf?“, runzelt der Profiblogger die Stirn, als ich erzähle, wie Zeilentiger liest Kesselleben thematisch aufgestellt ist. Unter dem Stichwort Zielgruppenrelevanz mag der Ratschlag wohl klug sein. Aber bunter Hund gefällt mir besser und bisher hat sich von den Lesern niemand beschwert. (Merkt ihr‘s, liebe Leserin, lieber Leser, das ist jetzt die Gelegenheit, Kritik anzubringen!) Trotzdem gibt es natürlich eine fast unendliche Zahl an Themen, die ich selbst nicht auf meinem Blog erwarten würde. Kochrezepte zum Beispiel. Nun, manchmal kommt‘s anders.

Make Fufu not War

Die Fußball-WM ist vorbei und der Sommer legt (hoffentlich) erst richtig los. Zeit also für eine Sommerparty! In Stuttgart steht die Parkplatzsituation permanent kurz vor dem Infarkt. Der Hinterhof fällt daher schon mal aus fürs Feiern, denn quadratmetergenau ist der Raum für Parkplätze vergeben, nicht mal mein Rad kann ich da einen Tag lang stehen lassen. (Oh, Stuttgart.) Immerhin, die Glasfront der Küche lässt sich auf ganzer Breite aufschieben: Dreiwandraum. So kann man auch den Sommer feiern. Die 30° kommen wie bestellt und gekocht wird nach der Some like it hot-Regel: nur Gerichte aus Ländern, durch die der Äquator verläuft.

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Süßkartoffeln statt Hähnchen, dazu Kochbananen und Kokosnuss

„Dongo-Dongo is to be served with Fufu.“ Ist das nicht ein schöner Satz? Zentralafrikanisches Dongo-Dongo wird (meist) mit getrocknetem oder geräuchertem Fisch gemacht. Versuchen wir es mit einer Abstraktion in der zweiten Potenz: Ersetze Fisch durch Yams durch Kartoffeln. Das wird dann natürlich ganz was anderes, aber die Freiheit zur Kreativität ist ja gerade das Schöne am Kochen.

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Party! Der Kampfkunstlehrer gibt sich eine Ladung veganer Sprühsahne der Firma SCHLAGFIX. Wenn das nicht passt …

Fufu gibt es übrigens dann doch nicht. Schade eigentlich, nachdem ich heute auf der Startseite des Foodblogs African Bites ein ganz wunderbares Foto gesehen habe: „Make Fufu not War“. Oder wie ein Freund kommentierte: „Das ist wie mit dem Mops: Ein Leben ohne Fufu ist möglich, aber sinnlos.“

Hoho, ist das scharf …

„Mir ist es ja auch lieber, wenn du es kochst, statt es zu bloggen, aber …“, meinte ein Gast. Andere bestätigen: Ja, her mit dem Soßenrezept! Bühne frei also für Piri-Piri, einer scharfen Chilisoße, in Afrika auch Peri-Peri oder Pili-Pili genannt. (Fun fact: „Pilipili hoho“ bedeutet roter Pfeffer auf Swahili.) Bekannt ist die Soße auch in der portugiesischen Küche. Die Zutaten des folgenden Rezepts zeigt bereits den mediterranen Einfluss. Das Piri-Piri auf dem Stuttgarter Afrika-Festival am letzten Wochenende war direkter: einfach nur pürierte Chilis. So scharf, dass es mir erst schwindlig wurde und ich später das Gefühl hatte, ein bisschen high zu sein. Wohlan, hier eine Variante der Piri-Piri-Soße.

3 Chilis (Schärfe ganz nach eigenem Geschmack wählen)
3 Knoblauchzehen (oder mehr)
Etwas frische Petersilie
1 ausgepresste Zitrone oder Limone
4 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Paprikapulver
1 Teelöffel Oregano
Salz

Die Zutaten mit dem Pürierstab zerkleinern und alles verrühren. Wenn das Piri-Piri nicht scharf genug ist, mit Cayenne-Pfeffer nachwürzen.

Aber jetzt erst einmal: Restefrühstück. Draußen steigen die Temperaturen weiter. Ich wünsche ein erfülltes Wochenende!

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Frühstück!

P.S. Danke den Freunden und Gästen, dem Tiger und B. für die wunderbar gestaltete Einladung.

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53 Gedanken zu „Some Like it Hot

  1. Ich mag die vielseitigen Blogs genauso wie die themenorientierten, lieber Zeilentiger. Bei den Themenorientierten liegt der Vorteil vielleicht darin, dass man einfacher für sich wählen kann, ob einen das Thema und die Aufbereitung genügend interessiert/anspricht, um zu folgen. Eigentlich aber ist es doch die Sache der Bloggerin oder des Bloggers, was sie oder er gern mit anderen teilen möchte und wie das dann angegangen wird. Daher kann man natürlich als Außenstehende(r) – wie so oft – die tollsten Tipps geben, aber die muss ja niemand befolgen ; )

    • Da sprichst du, liebe Petra, natürlich einen wichtigen Punkt an. Ja, ich mag mich nicht so spezialisieren, dafür muss ich dann eben genau das in Kauf nehmen: Dass ich viele Leser eben nur seltener mit einem meiner Beiträge erreichen werde und die Schwelle, dem Blog tatsächlich zu folgen, höher liegt. Ich fühle mich trotzdem wohl damit und manche Leserinnen und Leser ja offenbar auch. Also alles in Butter. 😉

  2. Never change a winning Team, z.B. Herr Zeilentiger und sein Blog. Mir gefällt das Konzept, soweit ich das schon kennenlernen konnte in der kurzen Zeit. Überdies finde ich den Kommentar von Herrn Irgenlink gut: mehrere Blogs muss man sich leisten können vor allem zeitlich. Und ob einem liebgewordene Besucher überallhin folgen werden?
    Tja, und vielen Dank für das Rezept. Meine Nachbarin, der nichtbloggenden gernscharfessenden Frau Waas werde ich davon berichten – vielleicht probiert sie es aus und lädt mich dazu ein.
    Sonntäglichbrütendheisse Grüsse vom Schwarzen Berg

    • Sicherlich würden einem nicht alle Leser auf beiden (oder allen) Blogs folgen. Dafür könnte man zielgruppenspezifisch dafür neue binden. So ließe sich wohl argumentieren. Aber mein Weg ist es nicht und die Zeit ist ein wichtiger Grund dafür, genau. Im Übrigen finde ich Ihre Worte, Herr Ärmel, so gewinnend, dass ich Ihnen am liebsten ein Gläschen Piri-Piri schicken würde, wäre es zum Schwarzen Berg nur nicht so weit. Ich bin gespannt, ob Frau Waas Sie einladen wird! Grüßen Sie unbekannterweise die gernscharfessende Nachbarin.
      Weniger brütendheiße, aber kopfdrückende Sonntagsgrüße zurück aus dem wolkenverhangenen Sommerkessel

      • Vielen Dank für den guten Willen (der ist ja auch nicht wertlos) und die freundlichen Grüsse werde ich gernst weiterleiten.
        Gegebenenfalls werde ich Sie die mögliche Einladung betreffend gerne auf dem Laufenden halten.
        Wochenanfänglichdrückendheisse Grüsse vom Schwarzen Berg – (musikalisch würde ich, sofern Sie über schattigen Ruheplatz verfügen, zum Tage empfehlen: Alhousseini Anivolla – Anewa The Walking Man (2012))

      • Das freut mich. Vielen Dank auch für den musikalischen Tipp. Schöne Musik, die da so unglaublich entspannt in der Wüstensteppe klingt. Der Tag hier konnte da nicht mithalten: Himmel wie Kopf waren schwer bewölkt. Hustende Grüße

      • Oh, das tut mir leid – schwerbewölkte Köpfe (Dampf- oder Nebelwolken?) sind alleweil lässlich unangenehm.
        Vielleicht sind Ihnen in derlei misslichen Umständen die folgenden Klänge entwolkend: Brian Eno – Music for Airports (1978)
        Zickadenschnarziglärmendheisse Grüsse vom Schwarzen Berg

      • Ich bin begeistert. Solchermaßen zugeschnittene musikalische Grüße bekommt man schließlich nicht jeden Tag. Reingehört habe ich noch nicht, wie auch kaum in andere Musik die letzten Tage. Aber ich freue mich sehr ehrlich. Danke.

      • Ui, das freut mich jetzt – da lege ich doch gleich meine beiden heutigen Probeanhörungen nach. Soeben läuft: Wishbone Ash – Blue Horizon (2014) und im Anschluss warten bereits: Yes – Heaven and Earth (2014)
        Feierabendlichsonnige Grüsse vom Schwarzen Berg

      • Ah, das treibt mich zu einer sofortigen Rückmeldung an. Ich bin auf Ihre Höreindrücke gespannt! Bei jüngsten Werken guter alter 70er-Jahre-Bands bin ich sehr skeptisch. Es gibt Ausnahmen (das jüngste Album von Ian Anderson ist durchaus hörbar) und zu Wishbone Ash fehlen mir Vergleiche, da ich außer dem großartigen und ein oder zweimal im beschaulichen Tübingen live gehörten „The King Will Come“ wenig Vergleiche habe. In das neue Yes-Album habe ich reingehört. Und war so abgeschreckt wie ich es befürchtet hatte. Yes war in meiner Adoleszenz eine der prägendsten Bands für mich, geradezu lebensrettend. Aber ich habe schon seit vielen Jahren aufgegeben, die neuen Alben zu verfolgen. Es war zu deprimierend. Und mein spät nachgeholtes erstes Yes-Konzert vor drei oder vier Jahren in Stuttgart war – jämmerlich. Sie werden mir vielleicht vehement widersprechen. Mir aber die Direktheit gewiss auch nicht übelnehmen.
        Trotzdem wünsche ich Ihnen sehr viel Genuss bei Ihren Feierabendprobehörungen!

      • Widerspruch regt das Gespräch an – dennoch: Wir haben wohl einiges gemeinsam schon vom Alter her vielleicht: an meinem zehnten Geburtstag bekam ich meine erste LP, damals relativ aktuell: Beatles – A Hard Days Night.
        Genesis (bis Lamb, naja bis Trick), Hammill /VdgGG, Gentle Giant, Zabba, Yes, Fripp / King Crimson, Tull, Gallagher, blablabla waren meine „Lebensretter.“
        Von manchen habe ich mich verabschiedet -> Genesis, Pink Floyd… zuviele Wiederholungen nix neues… von manchen musste ich -> Zabba, Gallagher, Johnny Winter, Gentle Giant… verstorben oder aufgelöst… lange Auflistungen könnten folgen…
        Das neue Wishbone Album ist solider Rock mit Anklängen an die frühen 1970er Stücke. Für mich aber ein bisschen langweilig, da im Zeichen der Fische geboren, mag ich die x-te gleiche Platte nicht, dafür ist die Musikwelt zu gross&bunt&interessant.
        Yes zwischen 1974 und 1997 waren mir unangenehm (obwohl da alle Werke im Archiv lagern – wüsste ichs sonst) 😉

        Und Homo Erraticus, da will ich gerne zustimmen, ist bestes Anderson Songwriting. Tull habe ich zuletzt 2005 in Quito gesehen und in 2800 Metern Höhe stand Anderson wie anno dunnemals flötend auf einem Bein.
        Darf ich Ihnen ein Schmankerl zum Abend senden?

        Feierabendlichsonnigwohklingende Grüsse vom Schwarzen Berg

      • Ja, wo fange ich denn jetzt an? Einfachster Weg: musikalische Zustimmung im Großen und Ganzen, und zwar begeistert.
        Sie nennen ein paar Namen, zu denen ich noch nicht den Zugang gefunden hatte, was vielleicht auch einfach ein Mangel an Gelegenheiten sein, aber im Grunde könnte ich Ihre Liste unterschreiben, allenfalls vielleicht Zappa, Pink Floyd, Gallagher für meine musikalische Zivilisierung durch Kansas, Rush, Chicago ersetzen (vielleicht auch Steve Harley und die eine oder andere Krautrockband).
        Was bei mir anders sein wird, ist dass die Musik meiner Jugend nicht die Musik meiner Jugendjahre war, sondern ich sie eher mit der Muttermilch aufgesaugt zu haben scheine (im übertragenen Sinne, denn die genannten Bands sind nicht die Musik des Elternhauses).

        Ich habe ein bisschen den Faden verloren, vorhin war ein Trompeter zu einem Überraschungsbesuch in meiner Sommergrippenklosterzelle hier und durchbrach, wenn auch sehr willkommen, meine Antwort an Sie.
        Auf das Schmankerl freue ich mich jetzt. Ich danke Ihnen!

      • Ich verstehe – Kansas, Rush oder Chicago und viele ähnliche Banden sind an mir vorbeigezogen ohne mein Herz zu erreichen. Als diese Bands ab Mitte der 1970er auftauchten, hatten die Jazzrocker längst mein Herz&Ohr erobert: McLaughlin, Weather Report, Brand X (nur die ersten beiden Scheiben mit Phil Collins am Getrommel), Jukka Tolonen, Tasavallan Presidentii aus Finnland, Jan Gabarek, Tony Williams undundund.
        Und Blues: die ganze englische Bluesszene Ten Years After, Groundhogs, Chicken Shack, die frühen Fleetwood Mac, Gallagher… Die Ammis kamen später: die heiligen drei Könige: Freddie, Albert und B.B. King vor allem.
        Krautrock: klar, alles was erreichbar war bis Mitte der 1970er. Ich wundere mich heute, was da manchmal noch ausgegraben wird von den japanischen Freunden.
        Und natürlich alles was neu&aufregend war: Roxy Music, Cockney Rebel – früher Punk und anfängliche New Wave…. also bis Mitte der 1980er Jahre. Dann war Schluss für zwei, drei Jahre. Dann Klassik und da sehr schnell zu den neuen: Arvo Päärt vor allem…
        Und die Rückkehr ins Irdische: Smashing Pumpkins, Rage against the Machine…. bis zu den Dresden Dolls, Massive Attack oder Portishead….
        So, nun kennen Sie einen kleinen Querschnitt von mir als Bilderpersönlichkeitsbastelbogen 😉

        Gediegenabendklingende Grüsse vom Schwarzen Berg

        PS: Und wenn Sie mal was entlegenes suchen sollten und sich dabei verirren; schicken Sie mir Ihren Elektrokurier mit einer entsprechenden Nachricht.

      • Also … Also, das war wieder Trommelfeuer. Von der allerbesten Sorte natürlich. Ihr Bastelbogen gefällt mir und ich sortiere noch ein bisschen für mich. Sollten Sie jemals durch Stuttgart kommen (und ich noch hier sein), wäre es mir eine allergrößte Freude und Ehre, mit Ihnen einen Freund ein Stück weiter unten in der Straße zu besuchen. Er ist mir Hüter eines Zauberreiches an Musik und einer der ganz wenigen Menschen, die ich kenne, mit denen gemeinsames Musikhören wirklich möglich ist. Von ihm lasse ich mich immer gerne musikalisch verführen und wenn bei ihm zwar auch die ganze 70er-Jahre-Rock-Schiene wegfällt, bin ich nach Ihrem Bastelbogen trotzdem sehr davon überzeugt, dass auch Sie Freude haben könnten an einem solchen Besuch. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

      • Ich fühle mich geehrt und danke Ihnen sehr. Sollten Sie mal auf dem Schwarzen Berg vorbeikommen und ich noch hier verweilen… gilt die Einladung gleichermassen. Und gelegentlich bin ja auch in Deutschland, die Kesselstadt und Bembeltown trennen keine Welten, wer weiss–
        Auch Ihnen einen wundervollen Sommerabend

      • „Was bei mir anders sein wird, ist dass die Musik meiner Jugend nicht die Musik meiner Jugendjahre war…“ ein wahrhaft kryptischer satz, der sich mir nicht erschliessen will. Bedeutet das, dass Sie quasi nachgeholt haben? Die Scheiben waren schon einige Jahre älter, als sie Ihr Ohr erreichten…

      • Verzeihung, das war zu kompliziert formuliert: Als Jugendlicher hörte ich nicht das, was damals Ende der 80er, Anfang der 90er populär war, sondern zehrte von der 70er-Jahre-Musik.

      • P.S. Jethro Tull in Quito auf 2800m Höhe. Ich beneide Sie. Das klingt nach einem sehr spannenden Leben. Mein exotischstes Tull-Erlebnis war (immerhin) Dubai 2004, wobei das grauslich war: ein etwas müdes Spiel in der höchstartifiziellen Wüstenmetropole. Große Rührung, als ein weißhaariger Fan der frühen Stunde bei den ersten Takten sofort in begeisterte Zuckungen verfiel. Und die bittere Ernüchterung, als er irgendwann seine Bewegungen einstellte, weil auch er merkte: Das, was da zu hören ist, entspricht einfach nicht dem, was einmal war.

      • Quito 2005 vs. Dubai 2004 – – wo ist da der Unterschied an Ausgefallenheit? Wobei, in Quito dachte ich zeitweise in Jahrhunderthalle Bembeltown zu sitzen und die alten Tull at their best zu hören. Insofern vielleicht doch ein qualitativer Unterschied…

      • „…In das neue Yes-Album habe ich reingehört. Und war so abgeschreckt wie ich es befürchtet hatte…“ Ich teile Ihren Schrecken hinsichtlich dieses matten Albums. Einschläfernd. Vielleicht, so denke ich manchmal, muss man den entsprechenden Musikalartisten ihr Alter zugute halten.
        Tief in mir bewege ich allerdings einen ganz anderen Gedanken. Viele dieser Künstler haben ihren Zenit schon vor Jahren erreicht. Denen fällt einfach nix mehr ein. Ausnahmen (Ian Anderson z.B.) bestätigen lediglich diese (für uns Älteren unschön enttäuschende) Regel…
        Jetzt was zum Aufwachen: eine schicke Auswahl aus den Live Bootleg Series von Johnny Winter.

      • Glücklicherweise gibt es Nachwuchs, der gutes Neues bringt. (Ein paar Jahre lang dachte ich, den gäbe es nicht.)

        Genießen Sie Johnny Winter. Ich tue das mit Ihrem Schmankerl „Atom Heart Mother“. Und habe den Eindruck, von Ihnen könnte ich noch massenhaft spannender musikalischer Impulse bekommen.

      • Doch doch, den Nachwuchs gibt es. Aber die Industrie machts ernorm schwer… Früher wurde in viel exotischere Bands investiert, das sind die unverwechselbar wurden für unsere Ohren. Heute wird viel mit Weichspüler gearbeitet und obendrein noch glattgebügelt… Aber noch ist nicht aller Tage Abend.
        Johnny Winter erinnert mich gerade an das Konzert in Frankfurt (oder wars in Offenbach) wo er vor lauter Spielfreude und vom Scheinwerfer ins empfindliche Albinoauge geblendet von der Bühne fiel ~~~ long gone but not forgotten….

  3. Ach, ich liebe einfach diese Wortwundertütenblogs, wie Ihres einer ist. Was erwartet einen, wenn der Befehlsleseknecht neues Wortgut offeriert? Oder noch viel schöner, ich pupillenspringe direkt zu meinen Lieblinks. Aaah, ein neuer Fremdlandbericht, oh, wie schön, neue Stäffelestadtgeschichten, potzblitz, er hat mal wieder mit Freunden gekocht…; schrub ich schon, daß ich Wortwundertütenblogs liebe?
    Und dann noch als Pupillenpraline die anderen Kommentare. Nochmals hachmachend allzuoft. Hachherzliche Grüße, Ihre Frau Knobloch.

  4. Für mich sind private Blogs vor allem zweckfrei schön. Themen- (und damit Zielgruppen-)Orientierung erschiene mir da unangemessen organisiert; an zuviel Rotem Faden kann man auch ersticken.
    Etwas anderes wäre es sicher, wenn man vom Bloggen leben müßte. Ich zumindest habe nicht die blasseste Ahnung, wie man so was macht, und würde das auch gar nicht wollen; daher sind meine einfach wunderbares Spielzeug.
    Machen Sie von mir aus ruhig so weiter wie bisher, lieber Herr Zeilentiger; ich mag die wilde Mischung und komme gern lesen.

    • Vielen Dank für die schöne Ermunterung! Ja, ein Spielzeug, ein Spielplatz, das ist es.

      P.S. Liebe Lakritze, bestehen Sie denn auf dem formalen Umgangston?

      • Bestehen? Bestimmt nicht. Das Sie mag ich einfach; ich duze und sieze wüst durcheinander (und bitte dies zu entschuldigen).

  5. „Warum teilst du deine Themen nicht auf mehrere Blogs auf?“… das ist mir so was von wurscht, wenn das „Profiblogger/innen“ meinen; ich LIEBE es zu überraschen! Und kannst du das, wenn die Leute 10 verschiedene Themenblogs von mir/dir angucken sollen/dürfen/müssen/können??? NEIN!
    Dein Blog ist so wie er ist prima!
    Aber scharfe Gerichte… uiuiuiui… da bin ich doch immer wieder mal seeehr gerne seeehr vorsichtig *g*
    Liebe Abendgrüße
    vom Lu

  6. Na ja, besonders hierzulande denken die Menschen gern in Schablonen, lieben es, andere zu „verbessern“ und haben es gern Schwarz oder Weiß, bloß nicht bunt. Wer sich dagegen zur Wehr setzt und sich über Kategoriengrenzen hinwegsetzt, wird schon mal ermahnt. Einfach drüberstehen! 😉

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