M

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S H I R T E steht da in metallenen Lettern auf dem Flohmarktboden. Wir bleiben stehen und bilden Worte aus den Buchstaben. Irgendwann gesellt sich der Verkäufer zu uns, freut sich über jede unserer Lösungen und erzählt, wie er einmal in Frankreich – „damals, als sie noch diese Währung hatten, die so wenig wert war“ – ein großes M auf einem Flohmarkt erworben hatte und sie die anderthalb Meter Metall auf das Dach des Polos gebunden hatten. Das M, erklärt Markus, stehe noch immer in seinem Garten, eingewuchert und längst nicht mehr in Gefahr, so nebenher mal geklaut zu werden.

Als uns keine neuen Kombinationen mehr einfallen, grinst Markus. „Das macht 8 Euro fürs Scrabbeln. Der Bär zahlt auch schon.“ Und dann, obwohl er an uns keinen Cent verdient hat, strahlt er zum Abschied: „Danke.“

(Flohmarkt auf dem Karlsplatz, Stuttgart-Mitte)

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8 Gedanken zu „M

  1. Schönschön — zweckfrei bummeln, scrabbeln statt rechnen.
    So ein M wäre hier praktisch gewesen: Mist her! So reicht’s immerhin für Hi, Rest …

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