Walk on the Wild Side

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Irgendwann musste es einmal Zeiten gegeben haben, da öffnete man die Augen und war wach.

Was ist geblieben außer Banalität (auf ein Fragezeichen verzichtet er), wie diese Trümmer da am Wegesrand. Aber wer weiß, vielleicht bergen sie ja gerade den Schlüssel zu etwas Neuem.

„Hey babe, take a walk on the wild side“, die ersten Klänge des Morgens.

IMAG0772Diese Tage, wenn man weggeben will, um mehr zu haben. Es blieben: weiße Wände. Vielleicht würde es dann gelingen, Flöte zu spielen unten am Fluss.

Beim Biss in die Apfelschnecke, es ist ihr erstes Mal, küssen die Zuckerkörner die Lippen fast wie Schnee, der vergeht, wundert er sich.

Und da vorne biegt die Kollegin auf den Weg, bringt ihren Sohn zum Kindergarten. Auf dem Tretroller gleiten die beiden über den Asphalt, sehr leicht, zeitlos zumindest für diesen Augenblick, der Schwerkraft enthoben.

IMAG0771Fast liegt jetzt ein Lächeln in der Luft. Nieselregentropfen hauchen mir auf die Stirn.

Und sie sagen: Doo doodoo doodoo…

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11 Gedanken zu „Walk on the Wild Side

  1. Hach, die Zuckerkörnerküsse flashen schon wieder sooooo schön. Und die Nieselregentropfen vermischen sich mit einem Augenwassertränchen, dann wird tief regenwürzige Luft eingeatmet, der Leib spannt sich dabei von allein und der nächste Schritt folgt dem vorherigen.

  2. Pingback: Heute dann | Gedankensprünge

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