Emmanuel Carrère, „Limonow“

„Einen Menschen im Nahkampf zu töten ist in seiner Philosophie, denke ich, etwas wie sich in den Arsch ficken zu lassen: etwas, das man wenigstens einmal im Leben ausprobiert haben muss.“

Limonow000673.bigEduard Limonow war in seinem Leben vieles: gefeierter Schriftsteller, Hausdiener und Politiker, Gauner und politischer Gefangener, Dandy und Söldner, Stalinist und Faschist. Diesem schillernden und widersprüchlichen Leben – von der Stalinzeit über das Exil in den USA und in Paris, den Balkan und durch die Putinjahre bis in die Gegenwart – zu folgen, ist ein literarisches Abenteuer ganz eigener Art. Carrère gelingt mit „Limonow“ jedenfalls ein meisterhafter Streich – eine packende, beunruhigende und persönliche Biographie und eine der spannendsten und stilsichersten Neuerscheinungen des Jahres 2012. Ein Buch zum Verschlingen.

Emmanuel Carrère, Limonow.
Aus dem Französischen von Claudia Hamm.
© 2012 Matthes & Seitz Berlin

http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/limonow.html

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