„Fighting Ships“ – Perle im Niemandsland

Im kleinen Nirgendwo zwischen Bad Cannstatt und Fellbach, eine Haltestelle immerhin und gegenüber ein Wiener Wald, da steht eine Hütte, das Danziger Stüble. Die Dielen sind abgewetzt, ein Holzofen wärmt das Innere, hier darf noch geraucht werden (und ich bin trotzdem hier), ein paar trunkene Stammgäste teilen sich das bisschen Platz mit jungen Männern mit Bärten, die wegen der Band hier sind, die auf einem Drittel des Raumes kostenlos ein Konzert gibt. Wohnzimmergefühl und Hobbykellererinnerungen – man rückt gerne näher.

Und dann legt „Fighting Ships“ auf den knarrenden Holzdielen dieser Bier- und Kippenhütte eine wahre Perle bloß, ein energisches, krachendes musikalisches Kleinod (wenn sich diese Wörter denn paaren lassen), irgendwo zwischen dem exakt-hypnotischen Mathrock von „My Disco“ und den Instrumental-Postrockern von „Long Distance Calling“. Für umme vor nicht einmal einem Dutzend interessierten Zuhörern und zu den penetranten Rufen eines betrunkenen Stammgastes „aufhören!“. Nein, hört nicht auf, Jungs. Ihr habt mehr verdient!

https://www.facebook.com/fightingships

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